Grundgesetz – Föderalismus Eigenverantwortung und das Virus

Ein Hoch auf das Grundgesetz und die Freiheit, wenn wir das auch mit dem Leben bezahlen.

 

Das Virus hat das Grundgesetz nicht gelesen, deshalb ist der andauernde Protest für Freiheitsrechte ein Bekenntnis derer, die weder wissen was wirkliche Freiheit ist, noch jemals eine schwere Krankheit durchlebt haben.

Wer jetzt nicht begreift, dass wir eine hochinfektiöse Krankheit zu überstehen haben, ist ein Egoist. Den Generationen, die nach 1960 geboren sind, sind weder Grenzen gesetzt worden, noch haben sie lebensbedrohliche Krankheiten solcher Dimension erfahren.

Jahrzehntelang war Amerika unser Vorbild, jetzt merken wir, dass es kein gutes Vorbild war. Ein Gesundheitssystem profitorientiert auszurichten um maximalen Gewinn zu erzielen, läuft jetzt gegen die Wand. Die Gewinne werden privatisiert, die Kosten den Kommunen überlassen.

Einen Beruf als Job zu bezeichnen ist abwertend, deshalb ist den Arbeitgebern auch die Wertschätzung für einen erlernten Beruf, wie Maler oder Krankenschwester, abhandengekommen. Manager ist kein erlernbarer Beruf, es ist eine Ansammlung vieler ausgeübter Tätigkeiten, an deren Ende meistens eine leitende Funktion in einem Betrieb steht….

Das Virus ist föderal (streben nach Selbständigkeit), weil es versucht den Menschen zu beherrschen. Es gelingt dem Virus, weil in unserer föderalistischen Bundesrepublik jeder meint, er hat mehr zu sagen, als das Virus.

Eigenverantwortlich kann man nur handeln, wenn man sich der Folgen seines Handelns bewusst ist. Dieses Bewusstsein fehlt einer ganzen Generation, die ihr Wissen aus dem Internet bezieht, weil ja lernen uncool ist und Partyfeiern wichtiger ist als einer Arbeit nachzugehen.

Deshalb haben wir jetzt:

Sperrstunde, erweiterte Maskenpflicht strengere Kontaktbeschränkungen, Personenbegrenzungen bei privaten Feiern und den Lockdown in Sicht.

Danke, allen die dazu beigetragen haben.

 

Irmgard S,

SeniorenSchutzBund GP Marzahn