Der Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen e.V. gratuliert Herrn Olaf Lies zum neuen Amt herzlich und wünscht sich ein konsequenteres Handeln bei Pflege und (sozialem) Wohnen in Niedersachsen.
Göttingen: Der Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen e.V. gratuliert Herrn Olaf Lies zum neuen Amt herzlich und wünscht sich ein konsequenteres Handeln bei Pflege und (Sozialem) Wohnen in Niedersachsen Gleichzeitig wiederholt der Verein, dass im sozialen Bereich (bei der Pflege, in Pflegeheimen und beim Wohnen) endlich ein entschlossenes Handeln für die Bürger*innen in Niedersachsen nötig ist um sie zu entlasten.
„Durch seine langjährige Erfahrung in der Landesregierung bringt Herr Ministerpräsident Olaf Lies beste Voraussetzungen mit, um langjährig vernachlässigte und jetzt noch drängendere Herausforderungen anzugehen“, sagt Erika Lohe-Saul (Präsidentin des Bundesverband Graue Panther e.V.) in einer kurzen Stellungnahme.
Aus ihrer Sicht und beruhend auf 50 Jahre Senioren Schutz Bund Erfahrung sind besonders die Schwerpunkte Pflege und Wohnen von großer Bedeutung. „Und kommende Babyboomer Welle wird die Lage verschlimmern“.
„In der ehrenamtlichen Arbeit im Verein erleben wir wöchentlich, dass für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Niedersachsen verzweifeln“, berichtet Lohe-Saul weiter. Derzeit müssen Bewohner*innen in Pflegeheimen über 2.600 Euro monatlich selbst dazu bezahlen und der Anteil soll steigen. Das können sich nur sehr wenige wirklich leisten. Die Folge: Immer mehr Menschen müssen Sozialleistungen in Anspruch nehmen. Das ist beschämend und menschenunwürdig!!
Deshalb hat der der Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen e.V. schon vor 3 Jahren gefordert, dass das Land Niedersachsen wieder die Investitionskosten innerhalb der Heimkosten übernimmt. Das würde für die Betroffenen Entlastung von über 500 Euro im Monat bedeuten.
Ebenso verschärft sich die Wohnungsnot in Niedersachsen. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum übersteigt das Angebot deutlich, insbesondere in städtischen Ballungsräumen. „Hier fordern wir seit Jahrzehnten bei Neubauten eine Quote von 50% für Sozialwohnungen und eine Verlängerung der Bindungszeiten. Steigende Mieten und ein Mangel an Sozialwohnungen setzen viele Bürger*innen unter Druck und machen es insbesondere jungen Familien, Alleinerziehenden und Menschen mit geringem Einkommen schwer. Der neue Ministerpräsident muss seine bisherigen Bemühungen als Bauminister weiter verstärken und gemeinsam mit seinem Nachfolger das Thema zur Priorität machen!! Es kommen irgendwann die nächsten Landtagswahlen 😊. Es muss kostengünstiger und einfacher gebaut werden – ohne langwierige Genehmigungsprozesse und aufwendige Vorschriften und Auflagen.