Lieferketten – Gesetz

Veröffentlicht am 19. August 2020

Vom Produzenten bis zum Verbraucher, ein langer Weg.

Eine Kette mit vielen Gliedern, die alle Gewinne machen wollen, dabei sind ihnen die Bedingungen, unter der die Produkte hergestellt werden, egal.

Freiwillige Selbstverpflichtung von Unternehmen ist eine Verspottung der Menschen, die für die Unternehmen arbeiten müssen, weil keine Konsequenzen drohen.

Der Senioren Schutz Bund Graue Panther e.V. Südniedersachsen unterstützt die Kampanien vieler Organisationen, „ nur so ist die Wirtschaft angehalten, sich verantwortungsvoll zu verhalten“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Frau Joost in  einer Stellungnahme.

„Wir leben auf einer Welt, sind voneinander abhängig, müssen uns respektieren und Achtung vor der Natur haben“.

Diese Pandemie zeigt uns, dass wir alles übertrieben haben. Verantwortlich dafür ist nicht der Endverbraucher, er kann nur das nehmen was angeboten wird. In der Verantwortung stehen Politik und Konzerne.

Rückblickend mit einer 70jährigen Lebenserfahrung stelle ich fest, dass die guten Charaktereigenschaften, wie: Ehrlichkeit, Mitgefühl, Fürsorge, Achtung von dem Leben anderer Lebewesen  verlorengegangen sind.

Die Befähigung einiger Manager einen Betrieb zu führen lässt an der Ernsthaftigkeit der gesellschaftlichen Verantwortung zweifeln. Mit im Boot sitzen die Wirtschaftsverbände und Ihre Lobbyisten, die immer laut schreien, was nicht geht, immer auf ihre Vorteile achten, aber nie das Gemeinwohl im Blick haben, benutzen aber gern die gute Infrastruktur.

Es spricht nichts gegen ein lückenloses Lieferkettengesetz damit der Endverbraucher nachvollziehen kann, wer an dem Produkt alles verdient und dann entscheiden kann, ob er es kauft oder nicht.  Dabei  muss es selbstverständlich sein, dass jeder „Arbeiter“ am Produkt einen fairen und menschenwürdigen Lohn  bekommt.

 

Göttingen den 08.08.2020

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