Verkehrswende

Veröffentlicht am 28. Juni 2024
Adler Group in Göttingen Grone

Wie geht es uns in Göttingen mit der Verkehrswende

 

Haben auch wir in Göttingen   die Verkehrswende kollektiv verschlafen?

Bei uns in der Stadt tut sich einiges, was zu einer gut durchdachten Verkehrswende Hoffnung macht.

Diese Entwicklung ist besonders den aktiven Bürgern der Stadt gut – zu – schreiben! Sie nämlich setzen sich für eine Fahrrad-freundliche Innenstadt ein.

In diesem Zusammenhang sind einige Mitglieder der politischen Vertreter der „Piraten“ und die Organisation: SSB-Südniedersachsen „Graue Panther e.V.“ unter anderem zu nennen.

So wurden Verkehrsberuhigte-Zonen in der Innenstadt geschaffen. Der Individualverkehr soll gänzlich aus der Innenstadt ausgeschlossen werden.

Wenn der Busverkehr mit seiner guten Anbindung die Innenstadt anfährt, dann ist das für die Bewohner eine vernünftige Alternative.

  1. So erreicht man eine Verkehrsberuhigung und weniger bzw. gar keine Lärmbelästigung durch die Autos!
  2. Taxis, Flow-Busse, Busse, E-Roller, also E-Scooter Fahrräder und alle Einsatzfahrzeuge, wie die Müllabfuhr, Straßen-Reiniger, Polizei und Feuerwehr bleiben davon selbstverständlich ausgenommen.

Die Auto-Industrie setzt inzwischen auf den Umbau hin zur Elektro-Mobilität, doch die Konzepte sind noch lange nicht hinreichend durchdacht. Es fehlt weiterhin an der Lade-Infrastruktur.

Außerdem: die Herstellung und der Betrieb der nötigen Batterien sind nicht hinreichend von der Industrie durchdacht und gewährleistet. Es werden große Ressourcen an seltenen Erden benötigt. Diese werden unter absolut schlechtesten Bedingungen gewonnen; der Abbau ist weder umweltfreundlich noch menschen-würdig!        Die Zerstörung der Umwelt in allergrößtem Ausmaß wird dabei billigend in Kauf genommen!

Hybrid-Fahrzeuge sind ebenfalls für die Verkehrs-Wende angedacht. Auch hier fehlt noch die Erfahrung und ebenfalls sind die Bedingungen dafür nicht ausgereift.

Die Verkehrswende insgesamt steckt noch in den „Kinderschuhen“

 Flugzeuge und auch die Luxus-Kreuzfahrten spielen für Göttingen nur eine untergeordnete Rolle.

Trotzdem drängt sich die Frage auf:

  1. Müssen wir drei-mal pro Jahr in den Urlaub fliegen?
  2. Soll die Meyer-Werft in Papenburg weiterhin riesige Kreuzfahrtschiffe bauen?
  3. Müssen wir (für wenig Geld) Schiffs-Reisen über alle Weltmeere machen?

Doch die Verkehrswende ist nicht „Alles“ für eine Stadt wie Göttingen!  Ausgewogene und gute Lebensbedingungen brauchen wir in unserer Stadt.  So fehlen u. a.:

  1. für die Innenstadt: mehr Bänke – zum Ausruhen – besonders für ältere Leute. Und überhaupt!
  2. Und es braucht viel mehr öffentliche Toiletten. Menschen mit Inkontinenz, mit Behinderungen bzw. Einschränkungen auch im Bewegungsapparat brauchen gerade hier – eine vernünftige Infrastruktur.

Da die Innenstädte fast nur noch auf Konsum ausgerichtet sind, sollten wenigstens Bedingungen geschaffen werden, dass Ältere und/oder Behinderte ihre Einkäufe in Ruhe – also ohne Druck und mit Geduld – in der Innenstadt erledigen können.

Doch die Innenstädte „sterben“! Sie sterben langsam einen unaufhaltsamen Tod. Auch Göttingen ist betroffen!

Wir brauchen wieder belebte Innenstädte, auch und besonders am Abend.

ina-maria-joost im Juni 24

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